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Warmwasserbereitung mit einer PV-Anlage

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Der Eigenverbrauch kann durch mit Strom betriebene Warmwasserbereitung erhöht werden.

Für die wirtschaftliche Rendite einer Photovoltaik-Anlage ist in Zeiten einer niedrigen Einspeisevergütung ein hoher Eigenanteil entscheidend.
Eine Möglichkeit dazu ist es, die Warmwasserbereitung durch strombetriebene Technik zu unterstützen oder zu ersetzen. Gerade in Zeiten stark steigender Gas- und Ölpreise rechnet sich dies noch eher.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Durchlauferhitzer
  • Heizstab
  • Brauchwasserwärmepumpe

Ein Durchlauferhitzer kann punktuell eingesetzt werden, wenn ein Verbrauchsstelle hinzukommt oder die Stelle nur selten benötigt wird.

Ein Heizstab kann oft in den Heizkreislauf einer bestehenden Heizungsanlage integriert werden. Er wird dazu in den Warmwasserspeicher oder -erwärmer integriert.

Eine Brauchwasserwärmepumpe verfügt über einen eigenen Pufferspeicher und hat einen besseren Wirkungsgrad als ein Heizstab. Sie kann die bestehende Warmwasserbereitung ergänzen oder ersetzen.

Bei einem Heizstab oder einer Brauchwasserwärmepumpe ist eine intelligente Ansteuerung notwendig:
Die von der Photovoltaik-Anlage erzeugte elektrische Energie wird zunächst von den elektrischen Geräten im Haus verbraucht. Ist weitere  Überschussenergie aus der PV-Anlage verfügbar, wird diese über eine elektronische Steuerung zur Erwärmung des Brauchwassers verwendet.

Weitere überschüssige Energie wird wie bisher ins Netz des Energieversorgers eingespeist, man erhält die Einspeisevergütung.

Hier eine kurze Beispielberechnung:
Um den Wasserbedarf von 2 Personen zu decken, werden ca. 8 kWh Energie im Durchschnitt benötigt.
Diese können mit einem 3 kWh-Heizstab bei entsprechender Verfügbarkeit der PV-Anlage in knapp drei Stunden erzeugt werden.
Bei einer Brauwasserwärmepumpe mit Speicher ist die Effizienz höher, daher hat sie meistens eine geringere Stromaufnahme. Diese ist abhängig von der Größe des Speichers und der Temperaturen. 

Jede der Varianten kann aber über die 6-8 Monate im Jahr, abhängig von den Sonnenstunden, die gesamte Warmwasserbereitung übernehmen.

Der Eigenanteil der PV-Anlage wird erhöht, der Gas- oder Ölverbrauch sinkt spürbar. Damit ist eine Investition in die entsprechende Technik durch einen SHK-Fachbetrieb wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig.

 

Moin Solar – Photovoltaikanlagen aus Westerstede für das Ammerland, Oldenburg & Friesland.


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