Allgemeine Antworten zu häufigen Fragen

FAQ

Wirtschaftlichkeit

Allgemeine Fragen und Antworten

  • Leistungsminderung (Garantie)
  • Strompreissteigerungen
  • Wirkungsgrad Speicher
  • Einspeisevergütung 
  • EEG Umlage
  • Autarkie anhand Rooftop Planner
  • Stromverbrauch aktuell
  • Zukünftig mit E-Auto

Die Einseisevergütung wird nach aktueller Erfahrung ca. 4 Monate nach der Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber gezahlt. 

Die Höhe wird durch den Netzbetreiber festgelegt und ist nach meiner Erfahrung geringer als die eigene Schätzung. Allerdings gleicht Sie dies dann mit der ersten Jahresabrechnung wieder aus und zu wenig bezahlte Vergütungen werden nachvergütet.

Wenn du dich für die Regelbesteuerung entscheidest, dann bist du verpflichtet eine Umsatzsteuervoranmeldung zu erstellen und kannst dir in diesem Zuge die Umsatzsteuer von den Anschaffungskosten der Photovoltaikanlage erstatten lassen.

Sieit dem EEG 2021 hat sich einiges im Bereich Photovoltaikanlagen geändert.

Unter anderem wurde die Grenze zur Zahlung der EEG Umlage erhöht.

Ab einer Anlagengröße von 30 kwp muss man 40% der EEG Umlage auf die erzeugte Strommenge bezahlen.

Unter 30 kwp entfällt die EEG Umlage vollständig.

Die Photovoltaikanlage kann immer nur auf einem Stromzähler betrieben werden, so dass man den Wärmepumpenzähler entweder entfernt und dann auf den Wärmepumpentarif verzichtet oder aber die beiden Zähler zusammenlegt und dann auch den Strom aus der Photovoltaikanlage für die Wärmepumpe mit nutzt.

In diesem Fall würde man sich auch die Grundgebühr für den zusätzlichen Wärmepumpenzähler sparen.

Zudem kann man dadurch den Eigenverbrauch erhöhen und die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage verbessert sich.

Durch die Steuerung der Wärmepumpe lässt sich in den meisten Fällen erreichen, dass diese möglichst wenig nachts läuft. Dadurch lässt sich der Eigenverbrauch weiter erhöhen.

In der Regel wird auf den zweiten Zähler verzichtet und dadurch eine höhere Wirtschaftlichkeit erreicht.

Verbraucher mit Überschussnutzung

Allgemeine Fragen und Antworten

Wenn ein Elektroauto vorhanden ist, dann ist das Überschussladen sinnvoll, da man dadurch das Auto mit fast ausschließlich Strom aus der Photovoltaikanlage laden kann. (Zumindest im Sommer und wenn das E-Auto zuhause ist).

Eine Wallbox kann in Verbindung mit einer openWB Standalone zum PV Überschussladen genutzt werden. Dies funktioniert bei verschiedenen Wallboxmodellen. U.a. auch bei der Q.Cells Q.Home Edrive.

Auch der Wechselrichter muss dafür geeignet sein. Mit den Wechselrichtern von Sungrow lässt sich dies in Verbindung mit der openWB Standalone und den QCells QHome Edrive Wallboxen sehr gut und einfach nutzen.

Die Wärmeerzeugung mit einem Heizstab ist nur dann sinnvoll, wenn eine Gasheizung ohne Solarthermie vorhanden ist, da die Solarthermie ansonsten immer ausreichend Wärme generiert, wenn die Sonne scheint. Eine PV Anlage hat den Strom auch nur dann zur Verfügung, wenn die Sonne scheint.

Wechselrichter

Allgemeine Fragen und Antworten

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom (DC) von den Solarmodulen in Wechselstrom (AC) um.

Der Wechselstrom ist der nutzbare Strom im Haus.

Für einen Speicher oder auch ein E-Auto kann wiederum der Gleichstrom verwendet werden.

Es gibt zwei Arten von Wechselrichtern.

Wechselrichter ohne Hybrid:

Bei diesen Standardwechselrichtern handelt es sich um Wechselrichter die den Gleichstrom in Wechselstrom wandeln.

Hybrid Wechselrichter:

Diese Wechselrichter können einen Speicher anbinden, der dann direkt mit DC Strom versorgt wird. Dadurch spart man sich eine Umwandlung. 

Zudem könnten Hybrid Wechselrichter auch Wärmepumpe oder andere Verbraucher direkt ansteuern.

Jeder Wechselrichterhersteller hat eine Plattform auf der die Erzeugungsdaten des Wechselrichters dargestellt werden und ausgewertet werden können.

Dazu kann man entsprechdende Energy Meter einsetzen, die dann neben dem erzeugten Strom auch noch den Hausverbrauch und die Einspeisemenge erfassen.

Das Energy Meter zeigt den Hausverbrauch, den Netzbezug und die Einspeisemenge an und dadurch kann man besser steuern, wann man den Strom nutzen möchte.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist, dass man mit dem Energy Meter die vorgegebene 70% Regelung des Netzbetreibers auf dynamisch einstellen kann. Das bedeutet, dass die maximale Einspeisemenge bei 70% eingestellt wird. Ohne Energy Meter wird die maximale Leistung der Photovoltaikanlage auf 70% eingestellt.

Solarmodule

Allgemeine Fragen und Antworten

Die Solarmodule von QCells haben immer eine Leistungsgarantie von 25 Jahren. Das ist auch der Standard bei den meisten Herstellern.

Bei der Produktgarantie unterscheidet sich QCells von anderen Herstellern, da folgende Garantien angeboten werden können:

12 Jahre Produktgarantie

oder

25 Jahre Produktgarantie

Technisch sind die Solarmodule mit den verschiedenen Produktgarantien gleich. Es handelt sich dabei um eine längere Versicherungsdauer, die QCells bei seinem Rückversicherer angeben und auch bezahlen muss.

QCells entfernt sogenannte Hotspots aus seinen Modulen, da Hanwha QCells als einziges Photovoltaikunternehmen beschädigte Batterien auf der ganzen Linie überprüft und somit den Systembetreibern dauerhafte Sicherheit bieten kann.

Weitere Informationen findest du in unserem Blogbeitrag.

Brandgefahr durch PV-Anlagen? – MOIN SOLAR

Ja, die sogenannten Full-black Module bietet auch QCells an. 

In den meisten Fällen montieren wir die Full-black Module, da diese eine sehr hochwertige und dezente Optik geben.

Ja, die Fullblack Module haben auf die gleiche Fläche etwas weniger Leistung.

Dies hängt mit dem Wirkungsgrad zusammen, da die silberne Folie etwas besser das Licht reflektiert und somit mehr Leistung erzeugen kann. 

Die Unterschiede liegen bei 15 bis 20wp pro Modul.

Bei einem Einfamilienhaus ist die Differenz nicht ausschlaggebend.

Speicher

Allgemeine Fragen und Antworten

Die Lebensdauer eines Batteriespeichers beträgt aktuell zwischen 10 – 15 Jahren. Danach muss der Speicher erneuert werden.

Mit einem Speicher lässt sich der Autarkiegrad in der Regel um ca. 30% auf 60% – 80% Autarkie steigern.

In der Regel nicht, da man dann einen so großen Speicher benötigt, der das E-Auto lädt, dass es nicht wirtschaftlich ist.

Ein Speicher dient dazu den Strombedarf in der Nacht abzudecken und eventuelle Spitzen am Tag abzufangen.

Wallboxen

Allgemeine Fragen und Antworten

Ja, jede Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Egal ob diese eine Leistung von 11 KW oder 22 KW hat.

Im Ammerland, Friesland, Ostfriesland und Oldenburg ist in der Regel die EWE Netz der zuständige Netzbetreiber.

Eine Anmeldung Online unter:

Elektromobilität | EWE NETZ GmbH (ewe-netz.de)

Im Normalfall ist bei dem E-Auto ein Ladekabel vorhanden. Bei einigen Hybridfahrzeugen kann es sein, dass man nur ein Kabel für eine Schuko Steckdose bekommt und muss dann ein zusätzliches Kabel kaufen, falls die Wallbox kein eigenes Kabel hat.

Allerdings benötigt man in der Regel sowieso ein Kabel für unterwegs, um an öffentlichen Ladesäulen nachtanken zu können.

Um die Netzstabilität zu gewährleisten darf eine Wallbox nur maximal 11 KW abrufen.

Das kommt immer auf die Gegebenheiten an und lässt sich nicht pauschal beantworten.

  • Wenn das Fahrzeug zum Beispiel nur abends zuhause steht, dann bringt einem das PV Überschussladen der Wallbox nichts.
  • Wenn man das PV Überschussladen oft nutzen kann, dann könnte sich die Investition eventuell lohnen. 
  • Allerdings kann auch die manuelle Bedienung bzw. Aktivierung zu einem guten Ladeergebnis mit einem hohen Eigenanteil an Strom führen.

Wichtig ist dabei die persönliche Situation zu beurteilen und dann zu entscheiden was einem wichtig ist.

PV Überschussladen gibt es in verschiedenen Varianten.

  1. Start des Ladevorgangs, wenn ausreichend Strom auf dem Dach verfügbar ist
  2. Start des Ladens, wenn der Hausverbrauch abgedeckt ist und dann noch genügend Strom für das Auto zur Verfügung steht

Bei einer reinen wirtschaftlichen Betrachtung wird oftmals eine günstigere Wallbox vorteilhafter sein.

Die Wallbox von QCells kann kein PV Überschussladen, allerdings ist dies mit der openWB Standalone Lösung kostengünstig realisierbar.

Diese erlaubt die Anbindung an die QCells Wallbox oder auch an zwei Wallboxen.

Für das Abrechnen des Stroms vom Tanken eines Firmenwagen gibt es mehrere Möglichkeiten.

  1. Der Arbeitgeber stellt keine Lademöglichkeit zur Verfügung. In dem Fall kann man einen Pauschalbetrag in Anspruch nehmen. Dann beträgt diese Pauschale bei reinen E-Autos 70 € pro Monat und bei Hybridfahrzeugen 35 € pro Monat.
  2. Der Arbeitgeber stellt eine Lademöglichkeit zur Verfügung, die zeitweise nutzbar ist und man zusätzlich die Ladestation zuhause nutzt. In dem Fall kann man einen Pauschalbetrag in Anspruch nehmen. Die Pauschale bei reinen E-Autos 30 € pro Monat und bei Hybridfahrzeugen 15 € pro Monat.
  3. Man rechnet die geladenen Kilowatt mit dem Arbeitgeber ab. Dafür ist dann allerdings ein geeichter MID Zähler notwendig. Die entsprechenden Wallboxen sind in der Regel recht teuer.

Durch eine Photovoltaikanlage lässt sich sogar die Rendite noch ein wenig erhöhen, wenn man diesen Strom nutzt und die Pauschale erhält. Natürlich ist das von mehreren Faktoren wie Ladezeit und benötigte Strommenge abhängig.

Inbetriebnahme

Allgemeine Fragen und Antworten

  • Anmeldung Netzbetreiber
  • Anmeldung Marktstammdatenregister
  • Anmeldung eines Ladepunktes beim Netzbetreiber
  • Beantragung Steuernummer (ELSTER)

In der Regel erfolgt die Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber ca. 4 – 6 Wochen nach der vergütungstechnischen Inbetriebnahme.

Die vergütungstechnische Inbetriebnahme ist der Zeitpunkt an dem die Solarmodule und der Wechselrichter an Ihrem vorgesehen Standort montiert wurden und betriebsbereit eingerichtet sind.

Dies ist in der Regel kurz nach der Montage der Solarmodule und der elektrischen Installation der Fall.

Die vergütungstechnische Inbetriebnahme setzt den Zeitpunkt für die Einspeisevergütung fest, da dieser in der Regel jeden Monat sinkt, bekommt man über die nächsten 20 Jahre eine höhere Einspeisevergütung, je früher die vergütungstechnische Inbetriebnahme stattfinden kann.

Eine Gewerbeanmeldung ist in der Regel bei Anlagen die auf einem Einfamilienhaus nicht notwendig.

Die Photovoltaikanlage muss nur beim Finanzamt angemeldet werden und man erhält eine eigene Steuernummer.

Steuern

Allgemeine Fragen und Antworten

  • Einkommenssteuer
  • Umsatzsteuer
  • Gewerbesteuer (nur bei größeren Anlagen)

Durch ein Schreiben des Bundesfinanzministerium für Finanzen vom 02.06.2021 besteht auf Antrag ein Wahlrecht zur Einkommensteuerpflicht für Photovoltaikanlagen bis 10 kwp.

Bundesfinanzministerium schafft Einkommensteuerpflicht für Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt ab – pv magazine Deutschland (pv-magazine.de)

Der Gewinn für die Einkommenssteuer wird aus folgenden Erträgen der Photovoltaikanlage ermittelt.

  • Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung wird für den überschüssigen Strom der ins Netz vom Netzbetreiber gezahlt und der Betrag pro kwh ist für 20 Jahre festgelegt.

  • Eigenverbrauch des erzeugten Stroms

Der Eigenverbrauch muss auch versteuert werden. Dafür kann man am besten die Herstellungskosten des Stroms ansetzen. Diese ergeben sich aus der erzeugten Gesamtstrommenge und den Kosten für die Photovoltaikanlage (u.a. Abschreibung, Steuerberater, Versicherung)

Für die Einkommenssteuer gibt es seit dem 02.06.2021 ein Wahlrecht. Somit ist es auf Antrag möglich, dass man sich von der Einkommensteuerpflicht für Photovoltaikanlagen befreien lässt.

Bundesfinanzministerium schafft Einkommensteuerpflicht für Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt ab – pv magazine Deutschland (pv-magazine.de)

(dies ist keine steuerliche Beratung. Bitte frage hierzu deinen Steuerberater)

Mit einer Photovoltaikanlage wird man Unternehmer, da diese steuerrechtlich ein Unternehmen darstellt. Daher hat man die Auswahl zwischen der Regelbesteuerung und der Kleinunternehmerregelung. Da die Umsatzsteuer bei einer Photovoltaikanlage eine entsprechende Höhe hat lohnt es sich die Regelbesteuerung zu wählen und sich dadurch die Vorsteuer für den Kauf der Photovoltaikanlage zu ziehen.

  • Vorsteuer

Die Vorsteuer erhält man für die gezahlte Umsatzsteuer beim Kauf der Photovoltaikanlage vom Finanzamt über die Umsatzsteuervoranmeldung zurück. (nur wenn man die Regelbesteuerung gewählt hat)

  • Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer muss für die eingenommene Einspeisevergütung und für den Eigenverbrauch gezahlt werden. Beim Eigenverbrauch werden in der Regel die Herstellungskosten zu Grunde gelegt und daraus die Umsatzsteuer ermittelt.

  • Umsatzsteuervoranmeldung

Die Umsatzsteuervoranmeldung muss im ersten Jahr monatlich oder vierteljährlich durchgeführt werden. Den Melderhythmus legt das Finanzamt fest. Mit der Umsatzsteuervoranmeldung kann die Umsatzsteuer aus dem Kauf der Photovoltaikanlage zurückerstattet werden. Die Umsatzsteuer aus der Einspeisevergütung wird hingegen an das Finanzamt abgeführt.

Nach einem Jahr wird man in der Regel nur noch jährlich eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben müssen, da der Betrag zu gering ist. 

Nach 5 Jahren besteht dann die Möglichkeit, dass man in die Kleinunternehmerregelung wechselt. Dann muss keine Umsatzsteuer mehr abgeführt werden und auch keine Umsatzsteuervoranmeldung mehr durchgeführt werden. 

Ab dem 6. Jahr reicht dann eine Einnahmen/Ausgaben Rechnung, um einen eventuellen Gewinn zu versteuern.

(dies ist keine steuerliche Beratung. Bitte frage hierzu deinen Steuerberater)

Eine Gewerbesteuer fällt bei Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern in der Regel nicht an, da diese keinen steuerlichen Gewinn erzielen und zudem ein Freibetrag in Höhe von 24.500 € besteht, wenn dies als Einzelunternehmen geführt wird.

(dies ist keine steuerliche Beratung. Bitte frage hierzu deinen Steuerberater)

Für den Betrieb einer Photovoltaikanlage benötigt man eine eigene Steuernummer vom Finanzamt. Diese kann man beim zuständigen Finanzamt beantragen.

Danach wird man aufgefordert einen Betriebserfassungsbogen auszufüllen.

Die dort einzutragenden Werte kann man der Wirtschaftlichkeitsberechnung entnehmen. In der Regel entsteht bei einer Photovoltaikanlage kein steuerlicher Gewinn, da die Abschreibungen und sonstigen Kosten dagegen stehen.

(dies ist keine steuerliche Beratung. Bitte frage hierzu deinen Steuerberater)

Sonstige

Allgemeine Fragen und Antworten

Aufgrund der Kosten für die Verwaltung und die entsprechenden Zähler lohnt sich Mieterstrom in der Regel erst ab 10 – 15 Wohneinheiten pro Gebäude bzw. pro Quartier?

Sobald es hier Neuigkeiten gibt und es sich auch bei kleineren Mehrfamilienhäusern oder sogar Einliegerwohnungen lohnt, werden wir dies selbstverständlich kommunizieren.

Es gibt zwei Möglichkeiten die Photovoltaikanlage zu versichern:

  1. Die Photovoltaikanlage wird in die Wohngebäudeversicherung mit aufgenommen. Dies ist in der Regel die günstigere Variante.
  2. Es wird eine eigene Versicherung für die Photovoltaikanlage abgeschlossen.
  1. Die Photovoltaikanlage speist weiterhin voll ins Netz ein. Dafür gibt es dann aber nur noch den Marktpreis abzgl. Verwaltungebühren und somit nur noch ca. 1,8 Cent pro kwh.
  2. Die Photovoltaikanlage wird auf Eigennutzung mit Überschusseinspeisung umgestellt. Dafür muss das Messkonzept geändert werden und der Zählerschrank muss ein Stahlschrank mit HLS (Hauptleitungsschalter) sein und den Bestimmungen der TAB2000 entsprechen. Dann darf die PV Anlage auch an diesem Zählerschrank angeschlossen werden und eine Eigennutzung des Stroms wird möglich.
  3. Die Photovoltaikanlage wird demontiert und es wird eine leistungsstärkere, neue Photovoltaikanlage angeschafft. Dafür ist dann in der Regel auch ein neuer Zählerschrank notwendig. 

In den meisten Fällen lohnt sich die Neuanschaffung aber trotzdem.

Ja, die Photovoltaikanlage muss beim Finanzamt angemeldet werden und du erhältst eine eigene Steuernummer für die Photovoltaikanlage.

Du kannst dich zwischen zwei verschiedenen Besteuerungsmöglichkeiten entscheiden.

  • Regelbesteuerung
  • Kleinunternehmerregelgung

 

Der Netzbetreiber benötigt die Steuernummer für die Photovoltaikanlage und zudem die Registrierung im Marktstammdatenregister.

Montage & Elektrik

Allgemeine Fragen und Antworten

  • Leerrohre 
  • Potentialausgleich
  • Lüftungsrohre
  • Heizungsrohr
  • Solarthermie
  • Satellitenanlage
  • Sparrenabstände
  • Statik für PV
  • Platz für Wechselrichter
  • Kabelclips
  • UV beständige schwarze Kabelbinder
  • Dachdurchführung abkleben
  • Potentialausgleich an Montagesysten anbringen
  • Gerüst / Arbeitsbühne
  • Pro Sparren ein Dachhaken
  • Gerade Ausrichtung der Module
  • SLS Schalter
  • Überspannungssschutz
  • APZ Feld
  • Hausanschluss muss zugänglich sein
  • PV Sicherung
  • Zählerschrank muss vorhanden sein
  • Wallbox 11 KW (16A Leitung)

Die optimale Dachneigung liegt in Deutschland bei 30 bis 35 Grad.

Allerdings ist bei einer Südausrichtung auch bei einer steileren Dachneigung der Ertrag sehr gut und weicht nur minimal ab.

Nach Osten oder Westen ausgerichtete Photovoltaikanlage erwirtschaften einen optimalen Ertrag je flacher der Neigungswinkel ist.

Flachdachsysteme sind in der Regel daher nach Ost und West ausgerichtet und haben einen Neigungswinkel von 10 Grad.

Das Ablesefenster des Zählers muss mindestens in einer Höhe von 0,80m angebracht werden und darf nicht höher als 1,80m betragen.

Beim Zählerschrank muss eine Freifläche gewährleistet sein, die wiederum eine Tiefe von mindestens 1,20m und eine Höhe von mindestens 1,80m hat.

Ein Ost-West Flachdachsystem hat den Nachteil, dass es die Sonne bei Ihrem Höchststand im Süden nicht vollständig einfangen kann und dadurch Ertragsverluste zwischen 1,5% bis 7% im Gegensatz zu einem Süd Flachdachsystem entstehen.

Allerdings muss man bei einem Süd Flachdachsystem beachten,dass dieses deutlich mehr Platz benötigt, da man die Verschattung berücksichtigen muss, die durch das Solarmodul entsteht. Eine Ost-West gerichtete Anlage hat keine Verschattung durch die eigenen Module.

Somit kann durch eine größe Anlagengröße ein insgesamt höherer Ertrag erzielt werden und bei einer größeren Anlagen reduzieren sich auch die Kosten für die Elektrik pro kwp, da sich diese bei einer höheren Anlagenleistung nicht erhöhen. (außer die Anlage ist viel größer geplant und es entstehen andere Anforderungen, was bei Einfamilienhäusern in der Regel nicht der Fall ist)