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Fortbestand von Altanlagen

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Fortbestand von Altanlagen

Neue Photovoltaik-Anlagen werden durch das EEG21 noch wirtschaftlicher. Aber auch sogenannte Ü20-Anlagen, die aus der bisherigen Förderung fallen, können weiter betrieben werden.

Die konkrete Formulierung lautet:

„Den Betreibern kleiner Anlagen, für die ein Weiterbetrieb in der Direktvermarktung unter Umständen derzeit unwirtschaftlich sein könnte, wird übergangsweise bis zu ihrer vollständigen Marktintegration durch dieses Gesetz eine Alternative zur Direktvermarktung geboten: Diese Anlagenbetreiber können den in der Anlage erzeugten Strom bis Ende 2027 auch dem Netzbetreiber zur Verfügung stellen und erhalten hierfür den Marktwert abzüglich der Vermarktungskosten. Hierdurch werden sowohl ein Abbau dieser Anlagen als auch ein wildes Einspeisen verhindert.“

Die Grenze, ab der eine anteilige EEG-Umlage bei Eigenverbrauch gezahlt werden muss, ist von 10 kWp auf 30 kWp angehoben worden. Dies gilt auch für Altanlagen.

Entgegen der ursprünglichen Planung müssen für Ü20-Ablagen bis 7 kWp auch keine Smart-Meter nachträglich installiert werden. Bei Alt-Anlagen bis 25 kWp kann die Nachrüstung auch umgangen werden, wenn eine 70 % Deckelung eingestellt ist. Bei Anlagen über 25 kWp ist ein  Funkrundsteuerempfänger (FRE)  verpflichtend.   

Für den ins Netz eingespeisten Strom kann außerdem eine Vergütung mit dem Jahresmarktwert (abzgl. Vermarktungskosten) bis 2027 in Anspruch genommen werden.

Durch das EEG21 ist durch den Fortbestand der Altanlagen ein wichtiger Schritt für die Umwelt geleistet worden. Die Einspeisevergütung zum Jahresmarktwert ist deutlich geringer. Daher empfehlen wir, den Eigenverbrauchsanteil zu erhöhen. Zum Beispiel durch eine Wallbox von unserem Partner Q Cells für ein Elektroauto.

Sollte Ihre Altanlage aber stark an Ertrag eingebüßt haben oder es technische Probleme gibt, kann auch ein Austausch der Module und Wechselrichter durch eine neue Anlage ersetzt werden, die dann wieder 20 Jahre von der Einspeisevergütung profitiert. Im günstigsten Fall kann die bestehende Unterkonstruktion dabei weiterverwendet werden.

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